Einfuhr

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Einfuhr

Bei der Einfuhr kommt es nun darauf an, ob der Verkäufer in der EU oder in einem Drittland angesiedelt ist. Ist der Verkäufer innerhalb der EU, handelt es sich bei der Steuer um die Erwerbsteuer. Diese ist mit dem inländischen Umsatzsteuersatz als Erwerbsteuer zu versteuren, kann aber sogleich als Vorsteuer wieder abgezogen werden. Posten mit Erwerbssteuer müssen in der Umsatzsteuervoranmeldung bzw. in der Umsatzsteuererklärung wie folgt angeführt werden: Unter dem Hauptpunkt Innergemeinschaftliche Erwerbe müssen die Nettobeträge der ig Erwerbe (z.B.: Kennzahl 070), sowie die anzuwendenden Steuersätze (z.B.: Kennzahl 072, 073 bzw. 088) angegeben werden. Steuerfreie Lieferungen müssen ebenso in eigenen Kennzahlen vermerkt werden. Es handelt sich letzten Endes zwar um ein Nullsummenspiel, die genaue Aufzeichnung ist für die innergemeinschaftliche Lieferung dennoch notwendig.

Ist der Verkäufer in einem Drittland beheimatet, handelt es sich bei der Steuer um die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt). Dieser Steuerbetrag ist ebenso als Vorsteuer absetzbar und muss in der Umsatzsteuervoranmeldung (Kennzahl 061 wenn die Bezahlung der EUSt an den Zoll bzw. 083 wenn die Bezahlung der EUSt an das Finanzamt erfolgte) gesondert angegeben werden. Die EUSt kann sich unter Umständen nicht immer genau aus dem Nettobetrag ergeben (unterschiedliche Währungskurse, etc). Aus diesem Grund kann es notwendig sein, die EUSt als einzelne Rechnungs-Position in FreeFinance anzugeben.

Bei bestimmten Leistungen innerhalb der EU oder mit Drittstaaten gibt es noch eine Reihe von Sonderregelungen, bitte informieren Sie sich bei Bedarf entsprechend.

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