Begünstigung für nicht entnommene Gewinne

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Begünstigung für nicht entnommene Gewinne §11a EStG

Halber Durchschnittssteuersatz für Gewinn (§ 37 (1) EStG) wenn

  • Natürliche Personen,
  • Gewinn aus Land- u. Forstwirtschaft od. Gewerbebetrieb (nicht § 22 EStG),
  • Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich,
  • ausgenommen Übergangs- u. Veräußerungsgewinne,
  • bis zum Anstieg des Eigenkapitals
  • höchstens € 100.000 p.a. betriebs- und personenbezogen.


Betriebsgewinn
- Übergangs-/Veräußerungsgewinn
- Entnahmen
+ betriebsnotwendige Einlagen
Eigenkapitalanstieg


Nachversteuerung mit halbem Durchschnittsteuersatz

  • wenn das Eigenkapital, unter Außerachtlassung eines Verlustes, in einem der folgenden Wirtschaftsjahr sinkt (jährlicher Nachweis erforderlich), soweit begünstigte Besteuerung innerhalb der letzten 7 Wirtschaftsjahre;
  • wenn auf eine andere Gewinnermittlungsart übergegangen wird; außer Nachweis, dass kein Absinken;
  • der nachzuversteuernde Betrag kann wahlweise mit dem Verlust ausgeglichen oder nachversteuert werden;
  • Nachversteuerungsbetrag ist gleichmäßig auf das laufende und das folgende Wirtschaftsjahr zu verteilen;
  • Im Falle einer Betriebsübertragung mit Buchwertfortführung geht die Nachversteuerung auf den Rechtsnachfolger über.

Siehe auch